Schreibproben

Schreibproben / Texte / Wettbewerbe etc.

An dieser Stelle findet ihr sowohl die Texte, mit denen ich an Wettbewerben teilgenommen habe, die aber nichts gewonnen haben, als auch alte Texte, die meine Anfänge markieren. In meinen Augen dienten diese Texte nur der Übung, aber nicht wirklich dazu veröffentlicht zu werden und nicht einmal dazu, einen Blumentopf zu gewinnen. Darüber hinaus findet ihr an dieser Stelle auch manche wissenschaftlichen Texte, die ich im Rahmen meines Studiums geschrieben habe.

Wenn euch also etwas neuere Texte interessieren, dann empfehle ich euch die „Wettbewerbstexte“. Solltet ihr Gefallen daran haben, ältere und schlechtere Texte zu lesen, dann empfehle ich euch definitiv meine „Blumentopftexte“ und wenn ihr euch überhaupt gar nicht für meine schriftstellerische Arbeit interessiert, dann werft einen Blick auf „Wissenschaftliches“, vielleicht werdet ihr da ja fündig.

Generell vertrete ich den Standpunkt, dass ich Texte von mir, egal wie schlecht sie sind, nicht lösche oder wegschmeiße, da sie ein Teil des Weges sind, den man bestreiten muss, wenn man ein (professioneller) Schriftsteller werden will. Erst wenn man sich klar darüber ist, dass die ersten eigenen Texte schlecht bzw. noch nicht gut sind und man besser werden kann, geht es Berg auf und nur nach einer solchen Erkenntnis kann man sich auch wirklich verbessern. Denkt man jedoch über sich selbst als Schriftsteller und die eigenen Texte, man sei von Anfang so genial wie eine J.K. Rowling, ein Thomas Mann oder ein J.R.R. Tolkien, so dass der nächste Harry Potter, der Nobelpreis oder ein neues Mittelerde nur noch eine Frage der Zeit seien dann sollte man besser kein Schriftsteller werden.

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinen Texten, am besten bildet euch selbst eine Meinung!   

 

Hinweis:

Texte, die zur Veröffentlichung vorgesehen sind oder die ich noch an Verlage, Literaturagenturen oder zu Wettbewerben einreichen möchte, findet ihr nicht auf meiner Seite, da ich einer etwaigen Veröffentlichung nicht vorgreifen möchte.

Biografie

Biografie

 

Jan-Christian Hansen

*30.03.1982 in Eckernförde

Beruflicher Werdegang:

2004 Abitur an der Klaus-Harms-Schule in Kappeln a. d. Schlei (Schleswig-Holstein)

2005 Zivildienst bei der TSG Bergedorf in Hamburg

2006-2009 Student der Germanistik und Romanistik an der Universität zu Köln.

Februar – März 2009 Praktikum bei RTL in der Redaktion Magazin Spezial

Oktober 2009 – heute freier Autor für die TripsByTips GmbH

Juli – August 2010 Praktikum beim Kieler Magazin Verlag

2009 – 2013 Bachelorstudium Profil Lehramt Gymnasium in den Fächern Deutsch und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

Mai 2013 Bachelor of Arts in Deutsch und Philosophie im Profil Lehramt Gymnasium

April 2013 – August 2014 Masterstudium Profil Lehramt Gymnasium in den Fächern Deutsch und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

August 2014 Master of Education in Deutsch und Philosophie im Profil Lehramt Gymnasium

Februar 2015 Vertretungslehrer an der Hebbelschule, Gymnasium Kiel

August 2015 – Juli 2016 Vertretungslehrer an der Auguste-Viktoria-Schule, Gymnasium Itzehoe

August 2016 – Januar 2018 Referendar an der Gemeinschaftsschule Hassee, Kiel

Februar 2018 – Juli 2018 Vertretungslehrer an der Max-Planck-Schule Kiel

seit August 2018 Lehrer an der Johannes-Brahms-Schule Pinneberg

Schriftstellerischer Werdegang:

1999 erste Geschichten und Gedichte

2000 erste kleine Geschichtensammlung

2000-2002 Schreiben von Gedichten und weiteren Geschichten

2002-2004 Projektkurs „Kreatives Schreiben“ an der Klaus-Harms-Schule

2004-2006 Fernstudium „Literarisches Schreiben“ an der Cornelia-Goethe-Akademie Frankfurt am Main

2006 Schreibartkurs der Uni Köln: „Journalistische Grundsatzregeln. Moral und Ethik im Journalismus“ unter der Leitung von WDR Chefredakteur Manfred Höffken,  Abschlusszertifikat

2006-2007 Schreibartkurs der Uni Köln: „Schreiben für das Fernsehen“ unter der Leitung von WDR Chefredakteur Manfred Höffken, Abschlusszertifikat

2007-2008 Schreibartkurs der Uni Köln: „Die Kunst des Erzählens“ unter der Leitung von Autor Stefan Keller, Abschlusszertifikat

2008 Schreibartkurs der Uni Köln: „Schreiben für Fernsehserien“ unter der Leitung von Autor Stefan Keller, Abschlusszertifikat

2008-2009 Schreibartkurs der Uni Köln: „Das ernste Geschäft Menschen zu unterhalten“ unter Leitung von Comedy- und Drehbuchautor Thomas Brückner

seit 2009 Selbststudien zum Schreibhandwerk (Schreibratgeber + Forschungsliteratur)

seit Okt. 2009 freier Autor für die TripsByTips GmbH

August 2010 Mein Kurzkrimi „Blutendes Holz“ schafft es in die Top 30 beim Odenwald Krimi-Schreibwettbewerb 2010

September 2010 erste Veröffentlichung mit dem Kurzkrimi „Blutendes Holz„, in: Anthologie „Mords Holz„, Sieben-Verlag, ISBN: 978-3-941547-12-4, September 2010.

Oktober 2010 zweite Veröffentlichung mit der Fabel „Der Dompteur und sein Löwe“, in: Anthologie „Der Frankfurter literarische Lustgarten 2011“, ISBN: 978-3-933800-32-9, 2010.

August 2011 Mein Kurzkrimi „Tödliche Spuren im Schnee“ schafft es unter in Top 30 beim Odenwald Krimi-Schreibwettbewerb 2011

September 2011 dritte Veröffentlichung mit dem Kurzkrimi „Tödliche Spuren im Schnee“, in: Anthologie „Mords Spur“, ISBN: 978-3-941547-69-8, Sieben-Verlag, September 2011.

August 2013 Nominierung für den Deutschen Kurzkrimipreis 2013 (Tatort Eifel).

September 2013 vierte Veröffentlichung mit dem Kurzkrimi „Der Mörder in meinem Kopf“, in: Anthologie „Tatort Eifel 4: Kriminelle Kurzgeschichten“, KBV-Verlag, ISBN: 978-3954411399, September 2013.

August 2014 Mein Kurzkrimi „Der Trophäensammler“ schafft es unter die Top 30 beim Odenwald Krimi-Schreibwettbewerb 2014

September 2014 Fünfte Veröffentlichung Kurzkrimi „Der Trophäensammler“, in Anthologie „Mords Elfenbein“, ISBN: 978-3-864433-32-0, Sieben-Verlag, 2014.

 

Wie ich zum Schreiben gekommen bin?

Mein Interesse fürs Schreiben fing bereits in der Schule an. Ich habe gemerkt, dass es mir leicht fällt Gedichte zu schreiben, die die Menschen amüsieren. Der Grundstein wurde jedoch in der Oberstufe mit dem Projektkurs „Kreatives Schreiben“ gelegt. Verfeinert habe ich meinen Schreibstil durch ein Fernstudium und SchreibArt-Kurse an der Universität zu Köln. Momentan beschäftige ich mich im Selbststudium mit Schreibratgebern und arbeite daran, selbst einen Ratgeber zu verfassen, vorhandene Methoden zu erlernen und aufbauend auf den bisherigen Ratgebern, Schreibmethoden weiterzuentwickeln. Das Portfolio ist ein Ergebnis dieser Studien.

Mordsspur

Mords Spur

Kurzkrimi „Tödliche Spuren im Schnee“

Die Spuren im Schnee führten bis zur Leiche meiner Schwester.
Ein Förster fand ihren leblosen Körper, nackt und kopfüber an einem Baum aufgeknöpft, in einem abgelegenen Waldstück nahe Erbach.
Die Nachricht erreichte uns einen Tag vor Heiligabend.
Der Abdruck eines weitverbreiteten Reifenprofils war das einzige, was der Mörder am Tatort als Spur im Schnee zurückgelassen hatte und die Polizei versicherte unserer Familie, sie werde alles in ihrer Macht stehende tun, um den Mörder meiner Schwester zu fassen.
Heute war der zweite Todestag meiner Schwester.
Der Mörder lief immer noch frei herum.
Die Reifenspuren des Täterfahrzeugs hatte damals der Förster mit seinem Jeep zerstört, als er panisch im Schockzustand Richtung Polizeidienststelle in Erbach fuhr. Die einzige Spur zum Mörder meiner Schwester schmolz noch im Frühling des folgenden Jahres mit dem ersten Tauwetter und nicht nur die Beweise sondern auch der Wille der Behörden, den Mörder zu fassen und den Fall aufzuklären, versickerten zusammen mit dem Tauwasser im Boden der behördlichen Belanglosigkeit.
Der Alltag kehrte wieder in den Odenwald ein.
Bis im darauffolgenden Jahr, einen Tag vor Heiligabend, eine weitere Frauenleiche nahe der Habermannskreuze im Waldstück zwischen Michelstadt und Eulbach tot aufgefunden wurde. Die Frau, nicht einmal 25 Jahre alt, war auf dem Weg zu ihren Verwandten in Erbach, um das Fest der Liebe im Kreise der Familie zu verbringen.
Sie kam niemals dort an…

…wie es weiter geht bei „Tödliche Spuren im Schnee“, erfahrt ihr in der Anthologie „Mords Spur“, die im Sieben-Verlag erschien ist und für 9,90 Euro zu erwerben ist: ISBN: 978-3-941547-69-8.

Mordsholz

Mords Holz

Kurzkrimi „Blutendes Holz“

Der aufflauende Wind verbreitete den Duft aus getrocknetem Blut, frisch gesägtem Holz und altem Mauerwerk unter den Männern der Spurensicherung. Es lag etwas in der Luft. Keine Frage. Die Luft roch hier nicht nur anders als in Darmstadt, sondern vermittelte auch noch den Faden Beigeschmack eines Ihr seid hier nicht willkommen, ohne dass es einer der Einwohner von Gammelsbach gewagt hätte, das Offensichtliche auszusprechen. Der sorgenvolle Blick des Polizeihauptkommissars Schneider galt einem der Fenster der Burgruine Freienstein, durch das er das einst so friedliche Gammelsbach argwöhnisch beobachtete, während ihm einer der Männer von der Spurensicherung die Umstände erklärte, wie der Millionär Rupert Hutchinson womöglich ermordet worden war. Das weiße Stück Papier in seiner Hand, auf dessen Vorderseite ein farbenfrohes Ensemble bunter Buchstaben zu sehen war, befand sich in einem durchsichtigen Beweisbeutel. Er schien dem Fetzen Papier, genauso wenig Beachtung zu schenken, wie den Einzelheiten dieses Mordfalles und den Ausführungen des Mannes von der Spurensicherung. Das wilde Treiben in und um den Gasthof Zur Krone herum, das vom Plateau der einstigen Hangburg bestens zu beobachten war, weckte dagegen eher sein Interesse…

…wie es weiter geht bei „Blutendes Holz“, erfahrt ihr in der Anthologie „Mords Holz“, die es ab September 2010 zu einem Preis von 9,90 EUR unter der ISBN: 978-3-941547-12-4 im Sieben-Verlag zu kaufen gibt.

 

Der Frankfurter literarische Lustgarten

Der Frankfurter literarische Lustgarten 2011

„Der Dompteur und sein Löwe“ (Fabel)

Auf meine zweite Veröffentlichung bin ich nicht ganz so stolz, wie auf meine erste Veröffentlichung, da es sich um den Abschlusstext von meinem Fernstudium an der Cornelia-Goethe-Akademie handelt, dass mir bis jetzt eigentlich nicht viel gebracht hat, außer dass ich ordentlich Geld dafür bezahlt durfte. Außerdem nehmen die Halsabschneider für eine Ausgabe dieses mehr als fragwürdigen literarischen Werkes satte 28 Euro, so dass ich euch meine Geschichte weiter unten im vollen Umfang hier auf meiner HP veröffentlicht habe. Ich will ja nicht, dass ihr euch meinetwegen in Unkosten stürzt und dass dann auch noch für ein Buch, bei dem ich nichts mit dran verdiene und indem nur sehr schlechte Beispiele für Literatur zu finden sind, die kein Schwein lesen möchte.

In diesem Sinne viel Spaß mit meiner Geschichte und wer doch noch dieses Meisterwerk der Literatur in seinem Bücherregal verstauben lassen möchte, der kann es unter der ISBN: 978-3-933800-32-9 bestellen…

 

 

Der Dompteur und sein Löwe

Es gab einmal einen erfolglosen und in die Jahre gekommenen Dompteur, der seinem Publikum auf seine letzten Jahre etwas ganz Besonderes bieten wollte. Die normale Manegennummer mit den Löwen war den Menschen einfach zu langweilig geworden. Der Dompteur aber wollte den Menschen unbedingt im Gedächtnis bleiben und nicht im schwarzen Loch der Vergessenheit versinken, so dass sein Name nie wieder auf der Welt erwähnt werden würde. So trainierte er Tag für Tag mit seinen Löwen, um eine einzigartige Show einzustudieren. Nur leider waren seine Löwen allesamt in die Jahre gekommen. Sie waren einfach viel zu alt, zu dumm, zu faul und vom täglichen Zirkusgeschäft so sehr abgestumpft, dass sie durch ihre jahrelange Gefangenschaft keine Lust mehr auf dieses immer wieder kehrende Programm von Löwe auf dem Ball, Löwe springt durch brennenden Reifen und Löwe macht Männchen hatten. Selbst für eine dicke Belohnung waren sie nicht mehr bereit dazu, auf die Kommandos des Dompteurs zu hören.  Das Ergebnis war – die Leute blieben weg. Der Dompteur war verzweifelt und wusste nicht, was er tun sollte, so betete er eines Nachts zu Gott, er möge ihn doch aus seiner unheilvollen Situation befreien und ihn zu einem Mann machen, der nicht als ein Niemand sterben sollte und den Menschen etwas bieten konnte.  Und tatsächlich. Eines Tages bekam er  – wie von Gottes Hand – einen neuen Löwen dazu. Der neue Löwe war ein sehr junger Löwe, der dafür aber besonders schlau und talentiert war. Er wusste genau, was er wollte und so trat er aus der faulen Meute heraus und sagte zum Dompteur: »Ich mache alles, was Du von mir verlangst. Aber nur unter zwei Bedingungen. Erstens: Besorge uns immer fleißig Essen, dass wir fett und rund werden und es uns an nichts mangelt. Und zweitens: Eines Tages werde ich einen fette Belohnung von dir einfordern, aber bis es so weit ist, mache ich alles was Du mir sagst.«

Einen Moment musste der Dompteur überlegen, war dann aber einverstanden und so arbeitete er Tag für Tag nur noch mit seinem Lieblings-Löwen. Er trainierte ihn, wie ein Huhn die Körner aufzupicken, steckte ihn in einen Mantel, setzte ihm noch dazu einen Hut auf, damit er aussah wie ein Mensch und rauchte in einer Nummer sogar Seite an Seite mit dem Löwen Zigarre. Das Zirkusgeschäft lief durch den jungen Löwen besser als je zuvor, aber der Dompteur wollte noch mehr Ruhm und einen Eintrag in die Geschichtsbücher, so hatte er zusammen mit dem Löwen eines Tages eine unschlagbare Nummer einstudiert. Er zog dem Löwen ein Ballerinakostüm an und ließ ihn wie im Ballett tanzen. Manchmal steckte er sogar seinen Kopf in den Rachen des Löwen und die Menge jubelte ihm jedes Mal zu. Der Dompteur wurde von einer Nacht auf die andere so berühmt wie kein anderer Dompteur auf der Welt, weil die Menschen alle nur noch seinen Löwen sehen wollten. Die Menschen rannten dem Dompteur förmlich die Tür ein und prügelten sich um die freien Plätze im Zirkus. Der Dompteur und sein Löwe harmonierten in der Manege sogar irgendwann so prächtig miteinander, dass er einfach alles mit dem Löwen anstellen konnte, was er wollte. Der junge Löwe machte bei jedem Spaß mit und die Zuschauer in den unterschiedlichsten Städten tobten vor Begeisterung. Die Aufführungen waren restlos ausverkauft. Immer mehr Menschen wollten den Löwen sehen, der wie ein Mensch war. „Der Menschenlöwe„, „Der König der Tiere im Ballerinakostüm“ und vieles mehr titelten die Zeitungen. Der Zirkus war für Jahre im Voraus ausverkauft, der Dompteur verdiente mehr Geld, als er jemals würde ausgeben können und erntete so viel Ruhm, das es für zwei Leben gereicht hätte. Deshalb betete er jeden Abend zu Gott und bedankte sich inbrünstig bei ihm. Auch die Bedingungen, die ihm der Löwe gestellt hatte, erfüllte der Dompteur gewissenhaft. Er sorgte immer dafür, dass sie genug zu Essen hatten, wie der junge Löwe gefordert hatte und irgendwann kam es sogar dazu, dass der Menschenlöwe bei dem Dompteur mit in seinen Wohnwagen einzog. Sie aßen zusammen vom selben Tisch und schliefen zusammen im selben Bett.

Die Jahre vergingen.

Durch den Ruhm fiel es dem Dompteur immer schwerer loszulassen und er klammerte sich an jede Sekunde seines verbleibenden Lebens, wie ein Neugeborenes an die Brust seiner Mutter. Die Gesundheit meinte es dennoch gut mit ihm, obwohl er vom ganzen Geld und dem vorzüglichen Essen immer fetter und runder geworden war, so dass er irgendwann nicht mehr in sein Kostüm reinpasste. Aus dem jungen Löwen hingegen wuchs, durch das ganze vorzügliche Essen, bald ein stattlicher und richtiger Löwe heran, der seine Artgenossen um Längen überragte.

Eines Tages als der Dompteur schon so fett war, dass er beinahe die ganze Manege ausfüllte, machte er wieder den Mundgeruch-Gag im Ballerinakostüm und steckte seinen Kopf in den Rachen des Löwen: »Uuuuuh…das stinkt hier aber…hast Du heute etwa schon wieder vergessen mit deinem Mundwasser zu gurgeln«, fragte er den Löwen. Die Menge grölte vor Begeisterung. Ein manegenfetter Dompteur mit seinem Kopf in dem Rachen eines Ballett-Löwen – so etwas hatten sie noch nicht gesehen. Dieselbe Nummer hatten sie schon zuvor tausende von Male in anderen Städten aufgeführt. Doch dieses Mal verlief die Nummer anders als alle anderen Auftritte zuvor. Denn der Löwe verschlang plötzlich mit einen riesigen Happen den fetten Dompteur. Das Publikum verstummte sofort. Panik brach aus.

Der Löwe jedoch legte sich fett gefressen und zufrieden mitten in die Manege, während die Zuschauer in Panik aus dem Zirkuszelt herausliefen. Nur die Zirkusleute blieben geschockt und wie angewurzelt stehen. Nach einer Weile war es der Clown, der zuerst wieder zurück zu seiner Sprache fand. Er ging zum Löwen und fragte: »Warum hast Du das getan? Er war doch dein Freund und Du hast alles mit ihm geteilt, als seiest Du ein richtiger Mensch?«

Der Löwe grinste genügsam, zog sich das Ballerinakostüm aus und antwortete:

»Warum ich das getan habe, fragst Du? Na ja, weil ich doch ein Löwe bin und er meine fette Belohnung war!«

Von diesem Tage an war der Dompteur, der von einem Löwen im Ballerinakostüm mitten in der Vorstellung verspeist wurde, in aller Munde und er ward nie mehr vergessen, weil sich die Menschen seit jeher diese Geschichte erzählten, als Mahnmal dafür, dass wilde Tiere immer wilde Tiere bleiben werden, egal wie sehr man sie auch versucht zu vermenschlichen und an den Menschen zu gewöhnen. Und auch wenn sich der Dompteur auf diese Weise ein ewiges Denkmal gesetzt hat, wäre er wohl doch besser ein wenig vorsichtiger mit seinen Wünschen gewesen – denn man weiß ja nie, wer einem gerade zuhört!

 

 

 

Hans Woche

Hans Woche

Hans Woche ist ein satirischer Wochenrückblick, den ich von 2010-2012 auf meiner Seite in wöchentlichen Abständen geschrieben habe. Leider fehlt mir aufgrund des „wirklichen Lebens“ nun oft die Zeit, Hans Woche auch weiterhin in regelmäßigen Abständen zu schreiben, deshalb gibt es Hans Woche nur noch in unregelmäßigen Abständen und vor allem noch immer dann, wenn Hans Maulwurf etwas besonders ins Hirn sticht und eine neue Hans Woche zu schreiben, das Stechen in den Hirnwindungen etwas lindert…

Derweil findet ihr an dieser Stelle alle alten Beiträge von „Hans Woche“ bzw. „Hans Maulwurf“. Für all diejenigen, die auf dem Laufenden bleiben wollen, empfehle ich, mir auf Twitter zu folgen, dort werdet ihr sofort informiert, wenn es eine neue „Hans Woche“ gibt.

 

„Hans Maulwurf“ auf Twitter:

Hans Maulwurf => www.twitter.com/HansWoche

Ich wünsche euch viel Spaß auf meiner Seite…

 

Dumm Blog

Dumm Blog

Die Dummheit des Menschen ist eine unerschöpfliche Quelle des Anstoßes, ein schwarzes Loch der Dämlichkeiten und vor allem in einer technisierten Welt, in der der Mensch immer mehr sein eigentliches Menschsein vergisst, scheint die Verblödung und Irrelevanz der menschlichen Existenz für das Fortbestehen dieses Planeten so unwichtig zu sein, wie ein Fliegensschiss in der Geschichte des Universums.

An dieser Stelle findet ihr deshalb demnächst den Dumm Blog, der sich auf satirische Weise mit der Dummheit des Menschseins auseinandersetzt.

Impressum

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Veröffentlichungen

Veröffentlichungen

Eine Veröffentlichung ist das Ziel eines jeden Schriftstellers/Autors und ich bin froh darüber, dass ich bereits fünf Veröffentlichungen vorweisen kann, auf die hoffentlich noch viele weitere Veröffentlichungen folgen werden.

Der Bereich Krimi und Kurzkrimi scheint ein Genre zu sein, das mir liegt und ich hoffe, dass ich bald die Zeit finden werde, meinen ersten langen Krimi zu schreiben.

Der Weg zum Schriftsteller ist beschwerlich und lang, aber es ist der Weg, den ich gehen möchte, auch wenn es für den Rest meines Lebens nur ein Hobby bleiben sollte.

In diesem Sinne viel Spaß mit dem Menüpunkt Veröffentlichungen auf www.janchristianhansen.com

 

bisherige Veröffentlichungen:

1. Kurzkrimi „Blutendes Holz“, in: Anthologie Mords Holz, ISBN: 978-3-941547-12-4, Sieben-Verlag, 2010.

2. Kurzkrimi „Tödliche Spuren im Schnee“, in: Mords Spur, ISBN: 978-3-941547-69-8, Sieben-Verlag, September 2011.

3. Fabel „Der Dompteur und sein Löwe“, in: Anthologie Der Frankfurter literarische Lustgarten 2011, ISBN: 978-3-933800-32-9, 2010. 

4. Kurzkrimi „Der Mörder in meinem Kopf“, in: Anthologie Tatort Eifel 4, ISBN: 978-3954411-39-9, KBV-Verlag, 2013.

5. Kurzkrimi „Der Trophäensammler“, in: Anthologie „Mords Elfenbein“, ISBN: 978-3-864433-32-0, Sieben- Verlag, 2014.